- Wirtschaftlichkeit – wie viel Umsatz, welche Auslastung und (zusammen mit der Zeiterfassung) welche Marge jede Gruppe, jeder Kurs, jede Veranstaltung und jedes Einzeltraining erzielt.
- Rechnungen – wie sich deine Rechnungen über Quartale und Monate entwickeln, was davon bezahlt oder offen ist und welche Umsatzsteuer angefallen ist.
- Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) – deine Einnahmen und Ausgaben über einen Zeitraum, für den Blick aufs große Ganze.
Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit zeigt dir angebotsweise, wie gut es „läuft”. Statt einer großen Gesamtsumme siehst du jede Gruppe, jeden Kurs und jedes Einzeltraining einzeln – sortiert nach Marge, das Beste oben, Verluste unten.Zeitraum wählen
Ganz oben legst du mit Von und Bis den Betrachtungszeitraum fest. Für den schnellen Wechsel gibt es die Schaltflächen 30 Tage, 90 Tage, ± 90 Tage und Dieses Jahr. Beim Öffnen sind die letzten 30 Tage vorausgewählt. Der Zeitraum gilt für alle Bereiche – Gruppen, Kurse, Veranstaltungen und Einzeltrainings gleichzeitig.Die Kopfzahlen
Direkt unter dem Zeitraum stehen vier Kennzahlen für den gewählten Zeitraum:Kopfzahlen
- Umsatz – realisierte Einnahmen: bezahlte und offene Rechnungen sowie eingelöste Mehrfachkarten und Abos.
- Kosten – geleistete Arbeitszeit aus der Zeiterfassung × interner Stundensatz (nur mit Premium, sonst 0).
- Marge – Umsatz − Kosten. Grün = Gewinn, rot = Verlust.
- Ø Auslastung – wie voll deine Angebote im Schnitt sind (Teilnehmer ÷ Plätze). Die Ampel färbt ab 80 % grün, ab 50 % gelb, darunter rot.
Gruppen
Gruppen laufen fortlaufend, deshalb siehst du hier die letzten Termine im gewählten Zeitraum. Jede Zeile zeigt auf einen Blick Auslastung, €/Std, den Teilnehmer-Trend und die Marge der Gruppe. Klappst du eine Gruppe auf (Pfeil links), erscheinen ihre einzelnen Termine mit Datum, Uhrzeit, belegten Plätzen, Einnahmen, Kosten und Marge. Und jeden Termin kannst du noch einmal aufklappen – dann siehst du Umsatz je Teilnehmer:in: pro Person, ob sie über Rechnung, Mehrfachkarte oder Abo bezahlt hat und welchen Betrag das dem Termin einbringt. Die Summe dieser Beiträge ergibt den Umsatz des Termins.
Zeitraum, Kopfzahlen und die Gruppenliste – hier ist ein Termin bis auf den Umsatz je Teilnehmer:in aufgeklappt
Kurse und Veranstaltungen
Kurse und Veranstaltungen haben feste Termine und feste Teilnehmer:innen. Jede Karte zeigt dir:- Von–bis und Anzahl der Termine – über welchen Zeitraum der Kurs läuft.
- Marge samt Prozentwert, groß und farbig als Antwort auf „lohnt sich das?”.
- Auslastung als Balken (belegte ÷ verfügbare Plätze).
- Einnahmen, Kosten und €/Std als Kennzahlen.
- Rentabel ab … Teilnehmer:innen – ab wie vielen Anmeldungen der Kurs seine Kosten deckt, und wie viele noch fehlen.

Je Kurs und Veranstaltung eine Karte mit Laufzeit, Marge, Auslastung sowie Einnahmen, Kosten und €/Std
Einzeltrainings
Einzeltrainings werden nach Leistung zusammengefasst – so siehst du pro Angebot (z. B. „Einzelcoaching am Hundeplatz”), wie oft es stattfand, welchen Umsatz, welche Kosten und welche Marge es brachte. Berücksichtigt werden geplante und stattgefundene Stunden. Ein Hinweis wie „3 ohne Umsatz” markiert Stunden ohne erfassten Erlös – etwa Probe- oder Kennenlernstunden oder noch nicht fakturierte Termine. Klappst du eine Leistung auf, siehst du die einzelnen Stunden mit Datum, Kund:in und Betrag; die umsatzlosen sind eigens gekennzeichnet.
Einzeltrainings nach Leistung gebündelt; aufgeklappt stehen die einzelnen Stunden mit Datum, Kund:in und Betrag – umsatzlose sind als „ohne Umsatz“ markiert
Die Verbindung zur Zeiterfassung
Der Umsatz allein sagt noch nicht, ob sich ein Angebot lohnt – dafür braucht es die Kostenseite. Die entsteht in der 123Hundeschule ganz automatisch aus der Arbeitszeiterfassung:Interner Stundensatz hinterlegen
Arbeitszeit wird erfasst
Kosten und Marge erscheinen
Rechnungen
Die Auswertung Rechnungen beantwortet die Frage „Wie lief mein Jahr – Quartal für Quartal, Monat für Monat?”. Sie zeigt dir, wie viel du in Rechnung gestellt hast, was davon bereits bezahlt und was noch offen ist, welche Umsatzsteuer angefallen ist und woher dein Umsatz eigentlich kommt.Jahr, Ansicht und Zählweise
Über der Auswertung stellst du drei Dinge ein:- Jahr – zur Auswahl stehen alle Jahre, für die Rechnungsdaten vorliegen.
- Ansicht – Quartal zeigt Q1 bis Q4; ein Klick auf ein Quartal klappt die drei Monate darunter auf. Monat listet direkt alle zwölf Monate.
- Zählweise – nach welchem Datum eine Rechnung ihrem Zeitraum zugeordnet wird.
Rechnungsdatum oder Zahlungseingang?
- Rechnungsdatum – die Rechnung zählt in den Monat, in dem du sie gestellt hast, unabhängig davon, ob sie schon bezahlt ist. Das ist die Standardeinstellung.
- Zahlungseingang – die Rechnung zählt in den Monat, in dem das Geld eingegangen ist. Das entspricht der Zählweise deiner EÜR.
Die Kopfzahlen
Kennzahlen des Jahres
- Rechnungsumsatz – alles, was du im Jahr festgeschrieben hast, inklusive Veränderung gegenüber dem Vorjahr.
- Rechnungen – die Anzahl, dazu der durchschnittliche Rechnungsbetrag.
- Bezahlt – wie viel davon durch zugeordnete Zahlungen beglichen ist, samt Anteil am Umsatz.
- Offene Forderungen – was aktuell noch aussteht, und wie viel davon überfällig ist.
- Storniert – der Betrag der stornierten Rechnungen und ihre Anzahl.
- Entwürfe – Rechnungen, die du noch nicht festgeschrieben hast.
Altersstruktur der überfälligen Forderungen
Gibt es überfällige Rechnungen, erscheint darunter ein Balken, der sie nach Alter staffelt: 1 bis 30, 31 bis 60, 61 bis 90 und über 90 Tage nach Fälligkeit. So erkennst du sofort, ob deine Außenstände frisch sind oder ob dort schon lange etwas liegt – ab 90 Tagen wird es erfahrungsgemäß schwierig.Vergleich mit dem Vorjahr oder der Vorperiode
Über der Tabelle wählst du, womit verglichen wird. Die Auswahl gilt für das Diagramm und die Spalte ganz rechts gleichzeitig:- Vorjahr – derselbe Zeitraum im Vorjahr. Blendet die Saisonalität aus, und die ist in Hundeschulen ausgeprägt: Frühjahr und Sommer laufen stark, Dezember und Januar schwach.
- Vorperiode – der jeweils davorliegende Zeitraum, also Q2 gegen Q1 oder Februar gegen Januar. Zeigt, ob es gerade anzieht oder abflaut.

Die Rechnungsauswertung: Jahr, Ansicht und Zählweise, die Kennzahlen, die Altersstruktur der überfälligen Forderungen und der Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr
Die Tabelle
Für jeden Zeitraum stehen nebeneinander: Anzahl, Netto, USt, Brutto, Bezahlt, Offen, Storniert und die Veränderung. In der Quartalsansicht klappst du ein Quartal auf und siehst die drei Monate darunter – genau die Aufteilung, die du für die Umsatzsteuer-Voranmeldung brauchst. Über CSV exportieren lädst du alle Zeiträume samt Steuersätzen als Datei herunter, zum Beispiel für deine Steuerberatung. Die Datei öffnet sich direkt in Excel.
Die Quartalsansicht mit aufgeklapptem Q3 – darunter die drei Monate Juli, August und September
Wie die Zahlen gerechnet werden
Was zählt – und was nicht
- Entwürfe zählen nicht zum Umsatz. Sie stehen nur in der eigenen Kachel.
- Stornierte Rechnungen werden vollständig herausgerechnet: weder die Originalrechnung noch die Stornorechnung erhöhen oder senken den Umsatz. Stattdessen erscheint der Betrag in der Spalte Storniert, und zwar im Zeitraum der ursprünglichen Rechnung – nicht in dem, in dem du storniert hast.
- Bezahlt berücksichtigt auch Teilzahlungen. Wurden auf eine Rechnung über 200 € bislang 80 € zugeordnet, zählen 80 € als bezahlt und 120 € als offen.
- Überfällig bedeutet: die Rechnung ist offen und ihr Fälligkeitsdatum liegt in der Vergangenheit.
Umsatzsteuer je Steuersatz
Dieser Abschnitt zeigt Netto und Umsatzsteuer getrennt nach Steuersatz – also 19 %, 7 % und 0 % – je Quartal beziehungsweise Monat, plus die Summe. Das sind genau die Werte, die du für deine Umsatzsteuer-Voranmeldung brauchst.Umsatz nach Leistungsart
Hier siehst du, woher dein Umsatz kommt: aufgeteilt nach Abo, Mehrfachkarte, Kurs, Veranstaltung, Einzeltraining, Einzeltermin, Fahrtkosten und Gutscheinen. Rechts oben steht der planbare Anteil – wie viel deines Umsatzes über Abonnements wiederkehrend hereinkommt. Je höher dieser Wert, desto verlässlicher lässt sich dein Geschäft planen.
Der Umsatz nach Leistungsart mit dem planbaren Anteil oben rechts; unter „Sonstiges“ stehen die größten frei erfassten Positionen
Zahlungsverhalten
Zahlen deine Kund:innen pünktlich?
- Zahlungsdauer – wie viele Tage im Mittel zwischen Rechnung und Zahlungseingang liegen.
- Pünktlich – wie viel Prozent innerhalb des Zahlungsziels beglichen wurden, samt der Anzahl der zugrunde liegenden Rechnungen.
- Gemahnt – bei wie vielen Rechnungen eine Erinnerung oder Mahnung nötig war.

Zahlungsverhalten mit Zahlungsdauer, Pünktlichkeit und Mahnquote sowie der Aufstellung je Zahlungsart – hier ohne Pünktlichkeitsquote, weil bei allen Rechnungen ein Zahlungsziel fehlt
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
Während dir die Wirtschaftlichkeit je Angebot zeigt, wo Geld verdient wird, beantwortet die Einnahmen-Überschuss-Rechnung die Frage nach dem Gesamtergebnis deiner Hundeschule: Was bleibt unterm Strich übrig? Sie ist die einfache Gewinnermittlung, die viele Selbstständige und kleine Betriebe nutzen – Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn.Was die EÜR anzeigt
Ganz oben stehen drei Kennzahlen für den gewählten Zeitraum:Kennzahlen der EÜR
- Betriebseinnahmen – die Summe deiner Einnahmen.
- Betriebsausgaben – die Summe deiner Ausgaben.
- Gewinn – Einnahmen minus Ausgaben, dein Überschuss.
- Betriebseinnahmen, aufgeteilt in umsatzsteuerpflichtige und nicht steuerbare Einnahmen, dazu die vereinnahmte Umsatzsteuer.
- Betriebsausgaben, gruppiert nach Beleg-Kategorie (z. B. Miete, Fahrzeug, Material …), dazu die Erlösminderungen aus Stornos und Rechnungskorrekturen sowie die gezahlte Vorsteuer.

Die EÜR mit Zeitraum, Berechnungsart und den drei Kennzahlen, darunter die vollständige Aufstellung. In diesem Beispiel sind keine Belege erfasst – deshalb bestehen die Betriebsausgaben allein aus Erlösminderungen
Zeitraum und Berechnungsart
Wie in der Wirtschaftlichkeit grenzt du den Zeitraum über Von und Bis ein – etwa auf einen Monat für deinen Monatsumsatz oder auf ein Jahr für den Jahresabschluss. Über Auswertung nach legst du fest, nach welchem Datum gezählt wird:Ist-Prinzip oder Soll-Prinzip
- Nach Zahlungsdatum (Ist-Prinzip) – es zählen nur Belege, die im Zeitraum tatsächlich bezahlt wurden. Das ist die klassische EÜR-Sicht und die Standardeinstellung.
- Nach Belegdatum (Soll-Prinzip) – es zählen Belege nach ihrem Belegdatum, unabhängig davon, ob sie schon bezahlt sind.
Begriffe kurz erklärt
Was bedeuten die Zahlen?
- Marge – Einnahmen − Kosten. Was am Ende übrig bleibt.
- Auslastung – Teilnehmer ÷ Plätze. Wie voll ein Angebot ist.
- €/Std – Marge je Trainer-Arbeitsstunde: was dir ein Angebot pro geleisteter Stunde einbringt. Macht kurze und lange Angebote vergleichbar.
- Ampel – ab 80 % grün, ab 50 % gelb, darunter rot.
- Netto, USt, Brutto – Netto ist der Betrag ohne Umsatzsteuer, Brutto der Betrag mit. Die Differenz ist die Umsatzsteuer.
- Offen – in Rechnung gestellt, aber noch nicht bezahlt. Überfällig ist der Teil davon, dessen Fälligkeitsdatum bereits vorbei ist.
- Planbarer Anteil – wie viel deines Umsatzes über Abonnements wiederkehrend hereinkommt.
- Zahlungsdauer – Tage zwischen Rechnungsdatum und Zahlungseingang, als mittlerer Wert. Ein einzelner sehr später Zahler verzerrt ihn deshalb nicht.